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Für Liebhaber des rauchigen Geschmacks: Der neue Talisker STORM mit einer typisch kraftvollen Note

Rauchig und vollmundig: Der neue Talisker STORM.

Für Liebhaber rauchiger Single Malts erweitert Talisker, die einzige Destillerie der schottischen Insel Skye, ihr Sortiment. Talisker STORM hat einen intensiveren, rauchigeren Geschmack als sein zehnjähriger Bruder und ist ab sofort im Handel  erhältlich.

Die Liebhaber des rauchigen Geschmacks erleben mit der neuen Abfüllung eine ganz neue Dimension von Intensität und Rauchigkeit . Masterdestiller Jim Beveridge: „Man kann den herannahenden Sturm förmlich schmecken“.

Das Mastermind der Whiskyindustrie kreierte Talisker STORM (Alkoholgehalt: 45,8 Prozent) in einem kunstvollen Blendingprozess von unterschiedlich alten Fässern. So findet sich auch keine Altersangabe auf der Flasche. Ziel war es, einen intensiv-rauchigen Malt mit einer perfekten Balance zwischen pfeffrigen, süßen und salzigen Noten zu komponieren, um die kraftvoll-maritime Note von Talisker zu verstärken. „Als ich vor zwanzig Jahren angefangen habe mit Malts zu arbeiten, galt das Alter als Zeichen von Qualität. Heutzutage gibt es weniger Malts mit Altersangabe, eine Konsequenz daraus, dass der Konsument die Wichtigkeit von Geschmack versteht. Letztendlich geht es hauptsächlich um das Vertrauen in die Charakteristika und in das Know-How einer speziellen Destillerie“, erklärt Beveridge.

Der Single Malt Markt boomt in ganz Westeuropa. In den vergangenen Jahren steigerte sich der Gesamtabsatz um drei Prozent. Dabei greifen immer mehr Konsumenten zu den rauchigen Malt-Varianten der schottischen Inseln, die ein Wachstum von 13 Prozent verbuchen konnten. Talisker ist in Westeuropa mit einem Marktanteil von 16 Prozent unter den Top-3 Island-Whiskys.

Seit über 180 Jahren währt die Tradition der einzigen Destillerie auf der schottischen Insel Skye. Das stürmische Klima und die salzige Seeluft geben den Talisker Single Malts eine einzigartig maritime Note. Deshalb trägt die gesamte Talisker-Whisky-Range den Zusatz „made by the sea“.

Die "InterWhisky" in Frankfurt am Main: Beste Brände auch aus Schwaben und Bayern

Whisky aus dem Schwabenland: Bosch.
Auch ein Genuss: Der Balblair, Jahrgang 1978, ein vollmundiger Single Malt Highland.

Whisk(e)y ist "in",  das zeigte sich auf der mittlerweile 14. "InterWhisky" in Frankfurt.  Nach Angaben des Veranstalters tummelten sich über 8000 Besucher aus dem In- und Ausland im barocken Thurn & Taxis-Palais in der Großen Eschenheimer Straße.  Mit dem Besucherrekord hatte wohl selbst Veranstalter Christian H. Rosenberg (Herausgeber des "Whisky-Botschafters") nicht gerechnet.  Wegen des großen Andrangs in den vergangenen Jahren war die Messe vom Interconti extra in das neue, schmucke Palais umgezogen, doch auch das Palais war für eine solche Messe viel zu klein. Selbst Aussteller ärgerten sich über den überfüllten großen Saal, einige wollen im nächsten Jahr nicht wieder kommen. Bis zu zwei Stunden mussten die Besucher anstehen, um Whiskyluftzu schnuppern. Vertreten war alles, was im Bereich Whisky Rang und Namen hat (siehe auch Artikel im Genussartklicks-Blog).

Das Angebot war reichhaltig, doch so manchem ging die Lust abhanden, sich bei dem Massenandrang über all das zu informieren, was es in Sachen Whisky Neues gibt. Die Genussartklicks-Redaktion konzentrierte sich  vor allem auf die deutschen Whiskydestillerien und einige internationale, nicht gar so bekannte Brennereien und Abfüller.  Auch wenn wegen des Massenansturms eigentlich kein richtiger Genuss des "Lebenswassers" möglich war, es gab zahlreiche Whiskyschätze zu probieren, die man bislang nicht kannte, oder die man noch nie probiert hatte.  Ein Feeling wie etwa auf der "The Whisky Fair" in Limburg konnte bei so einem Massenauflauf natürlich nicht aufkommen, dennoch war das Angebot, auch an  kleineren Destillerien aus Schottland, Irland, Kanada, Taiwan und den USA, durchaus sehenswert. Über 500 Whiskys standen zur Verkostung bereit.

Die Fachausstellung wurde kombiniert mit einem attraktiven kulturellen Rahmenprogramm sowie Seminaren und Vorträgen rund um das „uisge beatha", die sich erneut als echte Publikumsmagneten erwiesen. Eine Vielzahl renommierter, internationaler Referenten war wieder ein Grund dafür, dass viele Seminare schon vor Beginn der Messe restlos ausverkauft waren.

Eine Besonderheit in diesem Jahr war das am Freitagabend stattfindende „Whisky Talk & Dinner", eine professionell geführte Whisky-Verkostung, begleitet von einem exklusiven schottischen Vier-Gänge-Menü, die unter dem Motto „Islay meets Jura" stand. Referenten waren Richard Paterson (Master Blender Whyte & Mackay), Rachel Barrie (Master Blender Morrison Bowmore) sowie Christian H. Rosenberg (Herausgeber des Magazins „Der Whisky-Botschafter"). Verkostet wurden acht Whisky-Qualitäten mit bis zu 25 Jahre alten Abfüllungen.

Dass es gute deutsche Whiskybrennereien gibt, dürfte schon bekannt sein. Auf der InterWhisky waren nicht viele vertreten, was auch an den hohen Standkosten gelegen haben mag. Wer sich geduldig voranschieben ließ, stieß unter anderem auf einen Gemeinschaftsstand einiger wirklich guter deutscher Destillerien. Beispiel: Thomas Dannemann, der in Owen/Teck seinen "Danne´s" brennt (http://www.bellerhof-brennerei.com/23109/28006.html ).

Bereits sein vierjähriger "Danne´s" präsentierte sich fruchtig leicht und eignet sich hervorragend für einen Genuss zwischendurch. Ein ehrlicher Stoff mit Grundzutaten aus heimischem Weizen, Roggen und Gerstenmalz.

Ebenfalls aus dem Schwabenland: Die Spirituosenmanufaktur der Brennerei Gruel, die auch in Owen beheimatet ist (www.manufaktur-gruel.de). Mit seinem "Tecker" kann auch Immanuel Gruel, Enkel des schwäbischen Whisky-Pioniers Christian Gruel, die Whiskywelt begeistern. Egal, ob Single Grain oder Single Malt, die Whiskys aus der Brennereimanufaktur wissen zu begeistern. Die Brennerei produziert bereits seit über 20 Jahren Whisky auf höchstem Niveau, und das schmeckt man bei jedem Schluck.

Der Whisky von Andreas Bosch wird mit speziell auf den Dinkel abgestimmten Malzsorten destilliert. Samtig weich am Gaumen lässt sein Whisky in Nuancen das Buchenholz spüren, über das er seinen Whisky brennt. Goldfarben und herb süßer Duft umgibt den Alb-Dinkel (www.bosch-edelbrand.de).  Nicht aus dem Schwabenland, aber auch hervorragend mundet der Coillmór Single-Malt Whisky aus der Brennerei Liebl (www.brennerei-liebl.de). Gerhard Liebl junior versteht es seit vielen Jahren, aus bayerischer Sommergerste und frischem Felsquellwasser einen hervorragenden American Oak Single-Cask zu brennen. Schon der dreijähriger Whisky hat ein nachhaltiges Aroma. Ein bereits vielfach prämiierter Genuss aus dem Bayerischen Wald, der sich ebenfalls nicht hinter seinen irischen oder schottischen "Brüdern" verstecken muss. Gereift ist der Whisky in einem Fass aus amerikanischer Weißeiche, dem "American Oak".

Ebenfalls aus dem Bayerischen: Der "Stonewood 1818" aus der Brennerei Schraml, einem alteingesessenen Familienbetrieb aus Erbendorf am Fuße des Naturparks Steinwald in der Oberpfalz. Ein Single Grain Whisky, zehn Jahre alt und beseelt mit 45 Prozent Alkohol. Der "Stonewood" wird zehn Jahre im Eichenfass gelagert und ist nur in begrenzter Menge verfügbar. Die Handarbeit spürt man nicht nur, man sieht es auf jeder Flasche, denn jede Bottle wird von Hand nummeriert. Ein Whisky, der sich ebenfalls nicht verstecken muss und den Jim Murray mit ausgezeichneten 91 Punkten in seine Whisky-Bible aufgenommen hat. Mehr Infos unter www.brennerei-schraml.de

Und was ist uns noch aufgefallen? Ein 33 Jahre alter Glen Spey , bourbon cask mit 47 Prozent Alkohol. Ein Whisky, der runter läuft wie Öl. Mandarinenaroma, starker Nachklang. Eine Abfüllung aus dem Hause A.D. Rattray, einem unabhängigen, schottischen  Abfüller mit Traditionsbewusstsein und ausgeprägtem Sinn für höchste Qualität. In der "Cask Collection" erscheinen ausgesuchte Single Cask Bottlings in Fassstärke, ohne Kühlfiltrierung und Zusatz von Farbstoff. Einfach ein Genuss! Vertrieben wird er von der Alba-Import Gbr (www.albaimport.de).

Nicht zu vergessen der Balblair, genauer gesagt der aus dem Jahre 1978. Dieser 34-jährige Single Malt Highland Whisky aus der Destillerie Balblair in Edderton, in den nördlichen Highlands, brilliert mit seinem weichen, leichten, delikaten Geschmack. Ein ausgewogener, bernsteinfarbener Malt mit warmen Aromen von Honig, Muskatnuss und Vanille, gereift in Fässern aus amerikanischer Eiche. Genau der richtige Whisky für Winterabende am Kamin. Zu erwerben unter anderem hier (http://www.whisky-fox.de/balblair-1978-p-2742.html).

Mehr über Whiskys, die uns gefallen haben, demnächst an dieser Stelle.

Und hier gibt es Video-Impressionen von der InterWhisky