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Der Perrier Jouët Belle Epoque: Ein Champagner mit Stil und Geschichte

Auch von außen ein Kunstwerk: Perrier Jouët Belle Epoque.

Die meisten von uns lieben und schätzen ihn, den edlen Champagner. Seine Herstellung ist eine Kunst. Dieser Philosophie folgt das traditionsreiche Champagnerhaus Perrier Jouët aus Epernay seit knapp 200 Jahren. Die renommierte Prestige-Cuvée „Belle Epoque" gehört weltweit zu den Spitzensorten aus der französischen Champagne. Kunst ist auch die außergewöhnliche Gestaltung der berühmten Flasche mit den Anemonenranken aus der Jugendstil-Zeit. Die in sich gedrehten Blütenillustrationen sind unvergängliche Gestaltungselemente, mit denen Perrier Jouët die Exklusivität der Marke „Belle Epoque" präsentiert.

Die Blütenillustrationen sind als hauchdünne Emaille-Schicht auf dem Flaschenkorpus aufgebracht. Der französische Glasmachermeister Emil Gallé schuf die dekorative Champagnerflasche vor genau 100 Jahren für Perrier Jouët. Der Jugendstil, der ursprünglich in Frankreich Art Nouveau-Stil oder Belle Epoque genannt wurde, lieferte mit seinen fließenden Formen die schöpferische Inspiration für das außergewöhnliche Kunstwerk. Lange galt die berühmte Champagnerflasche als verschollen. Sie wurde erst in den sechziger Jahren in den Weinkellern von Perrier Jouët wieder entdeckt. Im Jahr 1969 konnte der „Belle Epoque"-Champagner der Öffentlichkeit im Pariser Maxim's und dem Alcazar wieder präsentiert werden. Bis heute wird die berühmte Flasche in Handarbeit von einem Pariser Familienbetrieb hergestellt. Der Vertrieb erfolgt durch Pernod-Richard.

Perrier Jouët Belle Epoque

Eleganz und Finesse erreicht die Cuvée „Belle Epoque" durch ihren außergewöhnlich hohen Chardonnay-Anteil der Côte des Blancs. Zu schmecken sind unter anderem  Nuancen von Honig, Zitrone und frischen Früchten. Ein wahres Vergnügen und unserer Meinung nach viel zu schade, um alleine getrunken zu werden... „Belle Epoque" ist übrigens auch als Jahrgangschampagner erhältlich.

Perrier Jouët Grand Brut

Perrier Jouët schrieb 1854 Geschichte, das Champagnerhaus brachte in diesem Jahr als  erstes einen Brut hervor. Diesen Champagner soll schon Napoleon III. bei einem Mittagessen in der Londoner Guildhall im Jahr 1855 genossen haben. Ein Champagner mit Prestige und Raffinesse. Der Grand Brut wird von den Chardonnay-Trauben der Côte des Blancs beherrscht. Blumige Noten wie Akazie und Weißdorn verschmelzen mit einer Apfel- und Ananasnote. Welcher der beiden nun der bessere ist? Es kommt auf die Stimmung an. Beim Probieren tendierten wir eher zum "Grand Brut", aber wie gesagt: Das ist Geschmackssache.

Zu kaufen gibt es diesen Champagner unter anderem hier http://www.spirituosen-superbillig.com/Perrier-Jouet-Belle-Epoque.html

Ein guter Champagner muss nicht teuer sein

Edel, sehr prickelnd und mitunter ganz schön teuer: Champagner ist etwas ganz Besonderes, nicht nur, weil er ausschließlich in der Champagne produziert werden darf. Dabei muss es nicht unbedingt ein Louis Roederer Champagner mit Svarowski-Elementen sein, den es für schlappe 290 Euro zu kaufen gibt. Es geht auch bedeutend billiger, was keinesfalls heißen muss, dass die günstigen Champagner schlecht sein müssen. Wir stellen ein paar davon vor.

Insgesamt gibt es etwa 325 Champagnerhäuser. Was Viele Verbraucher nicht wissen: Die großen Häuser wie Moet Chandon oder Taittinger könnten gar nicht mit so viel Champagner auf dem Markt präsent sein, würden sie nicht von kleinen Betrieben Trauben oder bereits gepresste Trauben hinzukaufen.

Bettina Wieland beschäftigt sich schon lange mit dem edlen Getränk. Sie reist oft in die Champagne und besucht auch die kleinen Produzenten. Ihr Wissen über Wein, Champagner & Co hat sie von vielen französischen Sommeliers gelernt. Bettina Wieland konzentriert sich beim Vertrieb von Champagner auf Unternehmen, die nicht durch ihre Präsenz in Supermarktregalen glänzen, aber durch ihre qualitativ hochwertigen Produkte überzeugen. Bettina Wieland: "Das sind Winzer, die seit Generationen die Tradition ihrer Familie fortsetzen und erstklassige Champagner kreieren."

Und welche Champagner genießt die Expertin besonders gerne? "Es gibt einfach zu viele, die mir munden, als dass ich mich auf einen festlegen könnte. Ich freue mich immer wieder über die Vielfalt, das Facettenreichtum und neue Entdeckungen."
Für Bettina Wieland spielt die Jahreszeit eine Rolle sowie zu welchem Anlass bzw. Menü „er" sie begleitet. Im Sommer dürfe es gerne ein fruchtigen Blanc des Blancs sein, in der kälteren Jahreszeit eher ein länger gereifter Champagner oder ein Jahrgangschampagner. Wieland: "Im Restaurant in der Champagne wird dahingehend beraten, dass Champagner gerne durchgängig zum kompletten Menü getrunken werden, so facettenreich sind die jeweiligen Champagner. "

Bettina Wieland hat uns ein paar reizvolle, qualitativ hochwertige Champagner, alle in der Preisklasse bis etwa 26 Euro, zusammen gestellt.

Hubert Billiard

Ein kleines Familienunternehmen, selbst geleitet von Vater und Sohn, südlich von Reims, das auf etwas mehr als vier Hektar Anbaufläche einen sehr feinen Champagner produziert. Nach alter Tradition, von Generation zu Generation überliefertes Handwerk. Chardonnay und Pinot Noir vereinen sich zu einem harmonischen und außergewöhnlichen Champagner von bestechend hoher Qualität.
Seine Champagner verlassen erst nach sorgfältiger dreijähriger Reifung das Haus.
Seine Produktpalette besteht aus vier Champagner, wobei der Cuvée Élisa Brut Grand Cru, zu 100 Prozent  Pinot Noir und benannt nach der Enkelin, ein von Bettina Wieland bevorzugter Rosé Champagner ist.

Cuvée Le Gaulois Brut Premier Cru

Ein Champagner mit individuellem Ausdruck.
Im Eichenfass ausgebaut und fünf Jahre gereift. Feinperlig, elegant. Strohgelbe Farbe mit goldgelben Reflexen. Aroma dominiert von reifen Früchten, marmeladig (Korinthen und Quitte), abgerundet von Pfirsich, Honig, Anis und Pfeffernote. Frisch am Gaumen, reiche Fülle. Cremig im Abgang.

Tipp von Hubert Billiard: Ein Champagner, der hervorragend mit einer Zigarre korrespondiert Je nach Jahreszeit sollte er zwischen acht und zwölf Grad gekühlt serviert werden.

Sourdet-Diot

Die Familie Sourdet-Diot ist seit 1980 in den Weinbergen des Marne Tals ansässig. Genauer gesagt befinden sie sich in La Chapelle Monthodon. Auf zehn Hektar bauen sie ihre eigenen Champagner aus. Alle damit verbundenen Arbeiten werden vor Ort von der Familie selbst erledigt. Die Produktpalette umfasst sechs unterschiedliche Champagner: Brut Tradition, Cuvée de Reserve Brut, Rosé Brut, Cuvée Prestige Brut, Millésime Brut und der Cuvée Élégance Brut.

Brut Tradition

"Ein toller Gaumengenuss, von dem ich sofort begeistert war", betont Bettina Wieland. Wunderbar harmonisch ausgeglichen, fruchtig, voller Frische und Lebhaftigkeit.
Zum Aperitiv oder weißem Fleisch mit cremehaltigen Soßen besonders geeignet. Gut gekühlt bei acht Grad servieren.

Campagne du Rédempteur

Leidenschaft und Professionalität prägen dieses kleine Familienunternehmen.
Edmond Dubois, der berühmte „Rédempteur", war der Gründer dieses Champagnerhauses. Die Cuvées verbleiben zehn bis elf Monate im Eichenfass. Jede einzelne Flasche wird noch von Hand gerüttelt. Sicherlich haben die Sorgfältigkeit und die Liebe zum Detail dazu beigetragen, dass einzelne Produkte mit einer Silber- bzw. Goldmedaille ausgezeichnet wurden. Die Produktpalette umfasst sieben Champagner, unter anderem ein Blanc de Blancs Brut.

Champagner du Rédempteur Brut oder Demi-Sec

Der Brut wurde mit einer Silbermedaille ausgezeichnet und ist vier Jahre gereift.
Bestehend aus 1/3 Chardonnay, 1/3 Pinot Noir, 1/3 Meunier. Ein fruchtiger Champagner, mit einer zauberhaften Perlage. Auch als Magnum Flasche erhältlich.

Champagne Richard-Fliniaux, Ay

Ein Champagnerhaus mit langer Tradition. Seit 1997 leitet Nadège Richard Fliniaux zusammen mit Ihrem Mann und ihren beiden Söhnen das kleine Champagnergut in Ay, mitten in der Champagne.
Die Produktpalette umfasst sieben Champagner. Des Weiteren hat sich der Sohn James etwas Besonderes einfallen lassen. Mit einem Elektro-Jeep kann man für ein paar Stunden in die Weinberge fahren, Vieles über die Herstellung des Champagners erfahren und zum Abschluss gibt es eine  Degustation  sowie einen kleinen Imbiss mitten in den Weinbergen.

Carte Perle Cuvée spéciale

Diese Champagner wird keiner malolaktischen Gärung unterzogen.
Ein Champagner mit einem leichten Rosè-Schimmer, schöner Perlage.
Wunderbar zum Aperitiv geeignet, gut gekühlt bei acht Grad servieren.
Mehr Infos unter  www.vinum-at-table.de und im Interview mit Bettina Wieland hier

Ernte in der Champagne durch Frost und Hagel beeinträchtigt

Der Champagnerertrag wird in diesem Jahr niedriger ausfallen.

Hagelstürme und Frost haben den Winzern in der Champagne im Frühling sehr zugesetzt. Die Folge: Über 1000 Hektar Reben wurden völlig zerstört, weitere 3000 Hektar sehr in Mitleidenschaft gezogen. Zudem sind weite Flächen vom Mehltau betroffen. So wird nach Angaben des Champagne Informationsbüros Deutschland die Champagne-Lese 2012 zu den Ertragsschwächsten der vergangenen 20 Jahre zählen.

Wie Christian Josephi mitteilt, könnte der Ertrag rund 30 Prozent niedriger ausfallen als 2011. Die Berufsstände der Champagne, Winzer und Häuser, legten den maximalen verfügbaren Ertrag für 2012 auf 11000 Kilogramm pro Hektar fest. Diese Entscheidung wird auch unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und der Absatzerwartungen getroffen. Winzer, die diesen zulässigen Höchstertrag mit der Lese 2012 nicht erreichen, können eine Freigabe von Weinen ihrer qualitativen Sonderreserve beantragen. Diese Reserveweine aus früheren Ernten werden im kommenden Frühjahr, zum Zeitpunkt der Assemblage, die Weine des Jahrgangs 2012 ergänzen – entsprechend der Tradition der Champagne.

Eine Bewertung der diesjährigen Lese und der Ertrags-Entscheidungen werden die Winzer und Häuser Anfang 2013 vornehmen. Die Champagne-Lese, die ausschließlich von Hand erfolgt und den Einsatz von rund 120 000 Lesehelfern erfordert, beginnt in wenigen Tagen.
http://www.champagne.de